Musikbox Diskothek

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

der Musikbox - Diskothek Frankenthal

§ 1 Pflichten des Veranstalters
Der Veranstalter schafft die organisatorischen Voraussetzungen für den
Auftritt, holt erforderliche Genehmigungen ein, trifft die in Anlage
festgelegten Werbemaßnahmen, steht am Aufführungstag persönlich oder durch
den bevollmächtigten Ansprechpartner zur Verfügung, zahlt die vereinbarte
Gage aus und erfüllt die in den nachfolgenden Vorschriften bezeichneten
Pflichten.

§ 2 Gage
1) Der Veranstalter zahlt an seinen bevollmächtigten Vertreter für den
Auftritt einen feste Gage aus .
Die Gage wird unmittelbar vor der Veranstaltung an den bevollmächtigten
Vertreter in bar / oder als Vorkasse ( Überweisung ) ausgezahlt.
2) Die Vertragsparteien bewahren das Gagengeheimnis. Insbesondere werden
sie Dritten in keinem Fall die Höhe der vereinbarten Gage offenbaren.
§ 3 Reise- und Übernachtungskosten
Der Veranstalter zahlt an den Künstler / DJ eine Reisekostenpauschale in
Höhe von 60,00 inkl Mwst bei einer Anfahrt von 60 km.

§ 4 Steuern
Die Gage wird an den Künstler / DJ bzw. der vertretungsberechtigten Person
in voller Höhe netto zzgl. 19% MwSt. ausgezahlt. Auf Wunsch stellt der
Künstler/DJ bzw. die ihn vertretende Person eine entsprechende Quittung
aus.Ausname sind Vorkasse .
Der in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtige Künstler / DJ veranlagt
seine in Deutschland anfallende Einkommenssteuer selbst.

§ 5 Bühne, Instrumente und Technik
Der Veranstalter stellt für die Aufführung eine beleuchtete Bühne.
Einzelheiten ergeben sich aus beigefügter Bühnenanweisung (Anlage 1), die
Bestandteil des Vertrages sind.

§ 6 Soundcheck
Absprachen für einen Soundcheck sind zwischen Veranstalter und Künstler/ DJ
bzw. der ihn vertretenden Person separat zu führen.

§ 7 Catering
Der Veranstalter steht dafür ein, dass der Künstler / DJ in angemessener
Weise mit Getränken und Speisen versorgt wird. (Catering für 2 Personen)

§ 8 Ausfall der Veranstaltung (>>no show<<)
1) Falls der Künstler /DJ für den vereinbarten Auftritt nicht oder nicht
zur vereinbarten Zeit zur Verfügung steht, kann der Veranstalter den
Rücktritt vom Vertrag erklären. Einer besonderen Fristsetzung bedarf es
nicht. Hat der Künstler den Ausfall zu vertreten, haftet er dem Veranstalter
auf Schadensersatz statt der Leistung und nach Maßgabe von § 17 auf Zahlung
einer Vertragsstrafe.
Bei Nichtauftritt entfallen alle Gegenleistungspflichten des Veranstalters,
insbesondere hinsichtlich der Gage. Vorauszahlungen auf die Gage sind an den
Veranstalter zurückzuzahlen.
2) Kann wegen Erkrankung des Künstlers/ DJ der Auftritt nicht stattfinden,
so ist unverzüglich ein Attest vorzulegen. Beide Seiten sind dann von ihren
Vertragspflichten frei. Die Vereinbarung eines Ersatztermins ist
anzustreben; eine Rechtspflicht dazu besteht nicht. Alkohol- und
Drogenmissbrauch gelten nicht als Krankheit, sondern fallen unter Absatz 1.
3) Fällt eine Open-Air-Veranstaltung wegen schlechten Wetters aus oder hat
der Veranstalter den Ausfall zu vertreten, hat der Künstler Anspruch auf
Zahlung der Gage abzüglich ersparter Aufwendungen (z.B. Fahrt- und
Übernachtungskosten).
4) Haben sowohl der Veranstalter als auch der Künstler den
Veranstaltungsausfall zu vertreten, erhält der Künstler nur eine verminderte
Gage nach Maßgabe der beiderseitigen Verantwortung.
5) Bei höherer Gewalt (z.B. Naturkatastrophen, Streik, kriegerischen
Auseinandersetzungen), die die Durchführung der Veranstaltung unmöglich
macht, werden beide Seiten von ihren Vertragspflichten frei. Bis dahin
gemachte Aufwendungen trägt jede Seite selbst. Sonst erbrachte Leistungen
an den Vertragspartner sind zu gewähren.

§ 9 Kündigung
Beide Seiten sind an den geschlossenen Vertrag gebunden.
Ein Onlinevertrag ist auch rechtskräftig. Eine Kündigung, insbesondere nach
§ 649 BGB, ist ausgeschlossen. § 4 und § 8 bleiben unberührt.

§ 10 Karenzklausel
Der Künstler / DJ verpflichtet sich, 3 Wochen vor und nach dem Auftritt nicht
in einem Umkreis von 20 km vom Veranstaltungsort aufzutreten.

§ 11 Fernsehklausel
Wenn dem Künstler/DJ nach Abschluss dieses Vertrages ein Auftritt im
Fernsehen angeboten wird, so kann er bis 10 Tage vor dem Veranstaltungstag
den Rücktritt vom Vertrag erklären. Die beiderseitigen Vertragspflichten
entfallen dann. Eine Verpflichtung zur Zahlung von Schadensersatz oder von
Vertragsstrafe bestehen in diesem Fall nicht. Der Veranstalter kann den
schriftlichen Nachweis eines nachträglichen Fernsehangebots verlangen.
Ferner sollen
beide Vertragspartner einen zeitnahen Ersatztermin zu den im Übrigen
unveränderten Konditionen dieses Vertrages vereinbaren.

§ 12 Ton- und Filmaufnahmen; Urheberrechte
Optischer und akustischer Mitschnitt der Veranstaltung sind nur mit
Zustimmung des Künstlers/DJ gestattet. Der Veranstalter weist die Besucher
darauf ausdrücklich vor Beginn der Veranstaltung hin. Er wirkt durch
geeignete Maßnahmen darauf hin, dass die Urheberrechte des Künstlers/DJ
gewahrt werden, schließt eine Haftung für heimliche Aufnahmen aber aus.
Nutzungsrechte werden durch diesen Vertrag nicht übertragen.

§ 13 Haftung und Versicherung
1) Beide Vertragspartner sind für die Einhaltung ihrer vertraglichen und
außervertraglichen Pflichten verantwortlich. Bei Verstößen haften sie gemäß
den gesetzlichen Vorschriften.
2) Der Veranstalter ist verpflichtet, eine Veranstalter-
Haftpflichtversicherung in
angemessenem Rahmen für Personen, Sach- und Vermögensschäden abzuschließen.
Auf Verlangen sind dem Künstler/DJ die Versicherungsgesellschaft und die
Vertragsnummer, unter der die Versicherung besteht, nachzuweisen.

§ 14 Vertragsstrafe
Der Vertragspartner, der den Ausfall der Veranstaltung im Sinne einer
vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Handlungsweise zu vertreten hat, muss
an den anderen Vertragspartner eine Vertragsstrafe in Höhe der vereinbarten
Nettogage zahlen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadensanspruchs
bleibt vorbehalten.

§ 15 Schriftformel
Für die Vertragsbeziehungen der Vertragspartner sind ausschließlich die in
diesem schriftlichen Vertrag einschließlich der Anlagen getroffenen
Vereinbarungen maßgeblich. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der
schriftlichen Festlegung. Das gilt auch bzgl. Der Aufhebung der
Schriftformklausel.

§ 16 Salvatorische Klausel
Falls eine Bestimmung dieses Vertrages ungültig ist, berührt dies nicht den
Bestand des übrigen Vertrages. Die ungültige Klausel wird durch die
entsprechende gesetzliche Vorschrift – soweit vorhanden – ersetzt.

§ 17 Rechtswahl, Gerichtsstand
Für die Rechtsbeziehungen der Vertragspartner gilt deutsches Recht.
Soweit die Vertragspartner Kaufleute oder juristische Personen des
öffentlichen Rechts sind oder eine der Parteien keinen allgemeinen
Gerichtsstand in Deutschland hat, wird als Gerichtsstand das Amtsgericht in
Bautzen bestimmt.

Datum: 29.07.2013 Geschäftsführer
Ort: Frankenthal Andreas Hoffmann

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